pits aktuelle Kommentare 2018/5

 

 

05-18

 

Stückwerk" Pflegepolitik

 

Unter dieser polemischen Überschrift in einer aktuellen Ausgabe von „neues

deutschland“ geht es zunächst versöhnlich weiter: 

„Personalmangel, Bezahlung, Fallpauschalen – der Koalitionsvertrag enthält in puncto Pflege alle drängenden Fragen. Die Antworten von SPD und Union entsprechen jedoch nicht dem Ernst der Lage.“ - 27.3.2018

 

Um den Pflegenotstand geht es dann als eines der „wenigen sozialen Themen, die es im Bundestagswahlkampf auf die politische Agenda geschafft haben“.

 

Das Blatt hatte früh zugespitzt: 

„Keine Entwarnung in der Alten- und Krankenpflege“ - 27.11.2017

Und klargemacht, dass das „Dauerthema“ die Bundestagsfraktionen auch

in der neuen Wahlperiode beschäftigen würde.

 

„Die Linkspartei berichtete sogar von gefährlicher Pflege, … von Fällen, wo die Versorgungslage so schlecht ist, dass Patienten wie auch Pflegekräfte gesundheitlich Schaden nehmen können, vor allem in Nachtschichten.“ - Zitat „neues deutschland“,

29.11.2017

Sind das etwa „linke Übertreibungen“?

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Das „Deutsche Ärzteblatt“ (H. 5/2018) bestätigt eindrückliche Kritik: „Nur 52 % der Deutschen glauben einer Umfrage zufolge, in einem Pflegeheim jederzeit kompetente und erfahrene Unterstützung zu erhalten, 80 % macht es sogar Angst, dort betreut zu werden.“ „Ein kleiner Neustart, mehr nicht“, sei, was die neue Große Koalition angestoßen habe. Dabei befand das Fachblatt „Altenheim“ zu gleicher Zeit „Pflegeheime stehen wirtschaftlich gut da“.

 

Geht es den Heimen besser als den darin Beschäftigten? Was wissen wir über die Situation in den Heimen?

 

29.4.2018.