Altenwitze

Ein Teil der Witze auf diesen Seiten geht zurück auf meine Einträge im Diskussionsforum des InternetSeniorenClubs von ver.di in den Jahren bis 2007 als „Witze der Woche". Hier wird diese Sammlung fortgeführt.

 

 

- Witze der Woche

 

Sie verstehen jedes Wort, meinen Hundehalter von ihren Weggefährten. Was  man von den Mitmenschen nicht ohne weiteres sagen kann. Ein Umstand der die Kommunikation in der Familie, der Gruppe, der Partei, der Gewerkschaft ziemlich behindert. Was die Hunde betrifft, gibt es jetzt Bestätigendes von Wissenschaftlern der Budapester Universität. Im Ernst - wer lacht da?

 

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Schluss mit der Straffreiheit für Steuerflüchtlinge bei Selbstanzeige?
Das kann man doch Ulli H. und dem deutschen Fußball nicht gleich antun!

 

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„Wahl kann auch folgenlos sein“, gibt das „Kabarett für Otto Normalverbraucher“ angesichts mancher „Alternativen“ zu bedenken.

„Kanzleramt, Pforte S“ (MDR)

 

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„Sozialer Ausgleich ist, wenn die Jugend so viel säuft, dass die Alten vom Flaschenpfand leben können."

Eine böse Vision des Kabarettisten Christoph Sieber in „Neues aus der Anstalt".

 

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Deutsche Einheit? - „Wir haben Spanien vorgeschlagen, Sachsen gegen Mallorca zu tauschen."  Beifall im Publikum, der sich zu lautem Jubel steigert

.„Ulk mit Waltraud und Mariechen", BR am 5.7.2013

 

 

Altersvorsorge á la Helmut Schmidt:

Der Altkanzler traut der wirtschaftlichen Stabilität in Deutschland unter „Mutti" Merkel erkennbar nicht wirklich. Von Peer Steinbrück, dem Schachpartner des 94-jährigen krassen Rauchers, erfuhr dpa, dass dieser 200 Stangen seiner Lieblingsglimmstängel in seinem Haus hortet. Wenn er täglich eine Schachtel verpaffe, reiche der Vorrat etwa bis zu seinem 100. Geburtstag.

   

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Versorgungslücke mit biblischer Tradition
„Ich hab Sie lange nicht hier gesehen", sagt der Pastor einem Abendmahlsbesucher der Gemeinde.
Der entgegnet: „Ich würde ja gern und regelmäßig zum Frühstück kommen."
Nach „Eulenspiegel"

 

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„Was die Banken so anrichten, und keiner tut was!"
„Das kann man nicht  so sagen, hier in der Region gab es jetzt etliche Banküberfälle."

 

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Spree-Athen heißt unsere schöne Hauptstadt", erinnert Urban Priol von Neues aus der Anstalt" mit Bezug auf die - angedrohte Schließung des Hauptstadtsenders der Griechen und meint, das könne den Berlinern eine Warnung sein.

 

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 Was sind die leisesten Lebewesen in Deutschland?

Nein, nicht die Senioren – was soll solch Unfug!
„Es sind die Mucksmäuschen“, weiß der bayrische Spaßmacher Grünwald (BR).

 

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Kann der Computer gegen Alterserscheinungen helfen?
 Es ist ein netter Scherz, dass sich dafür die Tastenkombination Alt+Entfernen eignet. Aber mancher erträgt seine Leiden am Rechner leichter.

 

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Tolle Geschäftsidee in der Krise: eine Hoffnungslotterie
Sie verkauft Hoffnungslose.
      

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„Über die, die uns jetzt regieren, braucht man keine Witze zu machen.
Über die kann man ganz oft auch direkt lachen.“ 
MDR, „Hallo, Eberhard Cohrs“ (Whg.)
Ausgenommen die Kanzlerin, versteht sich – pit

 

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Armer Pater! Alle dürfen zu ihm „Vater“ sagen, nur die eigenen Kinder nicht.

 

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„MAMA, WO IST MEIN PFERDCHEN?"

„Hör' sofort auf zu singen und iss deine Lasagne!"

  

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Manche Ärzte lassen jetzt Patienten mit Fieber länger warten, erzählt man sich in Wartezimmern.
Es spare Heizkosten für das Wartezimmer.

 

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„Die FDP ist der Beweis für das Leben nach dem Tod.“ - „Angie hat die Krise sicher durch Deutschland geführt.“ - „Der Abstand zwischen zwei Fettnäpfen ist ein Steinbrück.“

 

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„In meiner Salami war ein Stück Blech“, beschwert sich ein Kunde beim Metzger.
„Da sehen Sie mal, wie das Pferd überall vom Auto verdrängt wird“,
antwortet der.

 

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„Betreuungsgeld“ für Omas und Opas?

 „Etwas Lotto-Geld, wenn die Rente zu knapp ist.“

Schlug W.  Kubicki, der witzige Liberale, beim Aachener Karneval vor. – Jaja, die FDP!

 

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Preisfrage: „Wer ist im Bund so beliebt, wie es McAllister in Niedersachsen war?“ – Ach ja. Ihre Partei hat im Bund nun schon elf Landtagswahlen verloren. 
Urban Priol, „Anstaltsleiter" im ZDF, hat mitgezählt.

 

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„Sechstagekrieg? Ach ja, erinnere mich. Hat tatsächlich der DGB gewonnen.
Danach gab es die Fünftagewoche.“

 

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Der Unterschied zwischen Schwarz/Gelb und Schwarzgeld 
Ist nur ein einziger Buchstabe. – Volksmund

 

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„Wenn Steinbrück so weiter macht,

darf er ab Oktober in der Uckermark eine Stadtsparkasse leiten.“

„extra 3“ (NDR, 9.1.)

 

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 „Froh zu sein, bedarf es wenig.“ –
So geht die Hymne, deren allmorgendliches Absingen die FDP
für Bezieher prekärer Einkommen verpflichtend machen will.
Nach „Die Klugscheisser“ (BR)

 

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„Der Handel hatte sich auf den Weltuntergang eingestellt.

Deshalb gibt es noch keine Oster-Werbung.“

„heute-show“, ZDF (18.12 )

 

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„Das Leben ist viel zu kurz, um es der Realität zu überlassen."

  So Christian Ehring, Leiter der „Redaktion für gezielte Propaganda" der  „heute-show im ZDF

 

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„Mit seiner Geburt am Weihnachtsabend hat der Heiland den Einzelhandel gerettet.“
  Dieter Nuhr im „Satiregipfel“ (ARD)

 

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„60 % glauben an ein Weiterleben nach dem Tod.

Sie sagen sich, warum aufhören, nur weil ich tot bin.“

„Nuhr am Leben“ (ARD)

 

 

 „Natürlich ist die Bundesregierung dem Grundgesetz verpflichtet, aber welchem?“

Fragt Michael Hirz als Moderator der „Phoenix-Runde“ am 20.11.

„Es gibt da ja auch das .Rheinische Grundgesetz’ mit Artikel 3

,Et hät noch emmer joot jejange.’“

 

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„CSU-Seehofer muss einen Gegenspieler im Kabinett haben“,

kalauerte der Kabarettist Max Uthoff im „Satiregipfel“.

„Der ihm immer mal zuflüstert:

,traust di net.“

 

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Mtombo aus Afrika in „Ottis Schlachthof“ (BR) 
Sein Opa hat ihm beigebracht.:
  „Macht nichts, wenn du verlierst, das nächste Mal gewinnen die anderen.“
Spaß oder Überlebenshilfe? Darüber lacht:das „schwarze“ Bayern!
Nachbemerkung: Was manche Großväter doch anrichten. Nur in Afrika?

       

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Birte Schneider in der „heute-show“, ZDF (19.10.):
„Die Ärzte kämpfen jetzt dafür,
dass noch mehr Geld unter ihnen ungerecht verteilt wird.“

 

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Urban Priol in „Ottis Schlachthof“, BR (28.9.2012):
„Die Union geht mit der Zeit. –
Wenn man den Satz richtig betont, macht er Hoffnung.“

 

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Alzheimer als Segen. 

„Wer sich an die guten Tage nicht erinnert, hat an den schlechten weniger auszusetzen.“

„Neues aus der Anstalt“, ZDF, Oktober 2012

 

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„Die SPD hat endlich die Kanzlerfrage geklärt. Kanzlerin bleibt Angela Merkel.“
Meint Bernd Händel in „Kabarett aus Frankenl“ (BR)

 

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133 € Rente bekäme seine Frau, so entnähme sie schockiert ihrem Rentenbescheid. 
Andreas Rebers tröstet sie, das müsse ja nicht das letzte Wort sein.
Wenn sie nun riestert, werden es ja vielleicht sogar 140 €.
„Satiregipfell“ (ARD), 1.10.2012

 

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Betreuungsgeld bei Kita-Verzicht, von Spöttern auch „Herdprämie“ genannt.

Vom Kabarett kommt die Idee, ein Betreuungsgeld für lebenserfahrene alte Damen vorzusehen, die sich zutrauen, Bundestagsabgeordneten „Nachhilfestunden“ zu geben, die das hohe Haus und die Öffentlichkeit beharrlich mit solchen abstrusen Gesetzesideen befassen.

Chin Meyer in Mitternachtsspitzen"  - WR

 

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 „Wer wenig verdient, muss halt mehr privat vorsorgen,“ sagt Django Asül seiner Großmutter.
„Das ist unlogisch“, meint die darauf.
„Klar, Oma, das ist unlogisch, aber das sagen doch Politiker.“
„Asül für Alle“ (BR)

 

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„Wenn sich die armen Alten nicht mehr die Zuzahlungen für ein neues Gebiss leisten können, muss sich niemand anhören, wie sie in der sozialen Kälte mit den Zähnen klappern.“
Simone Solgar in „Ottis Schlachthof“ (BR)

 

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Stichwort Energiekrise. „Am Ende trifft es immer die Schwachen“, höhnte Dieter Nuhr im „Satirefestival“: „die Erdölkonzerne“.

 

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„Die Kirche ist besser geeignet, uns Dinge weismachen zu wollen, die kein Mensch glauben kann. Deshalb musste der Gottesmann Gauck Bundespräsident werden.“
Sagte Matthias Richling  in den Kölner „Mitternachtsspitzen“

 

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Deprimiert? Ist es denn sinnvoll, eine Depression zu pflegen?

„Ja – weil, es ist ein globaler Wachstumsmarkt.“

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Operierter Patient fragt bei der Visite:
„Dass der Schnitt so kurz ist, hat nicht zufällig mit Ihren Sparmaßnahmen zu tun?“
Aus „Hallervorden Spott-Highlights“ 

 

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Freiheit? „Wenn du nicht mal mehr dem eigenen Verstand verpflichtet bist, dann, ja dann bist du frei.“
Meinte Philipp Simon, der spaßende Holländer,in „Altinger mittendrin“ (BR)
Mancheinen quält die „sanfte Gewalt der Vernunft“ sehr. 

 

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„Das Geld der Anleger drängt nach Deutschland.
Die Ausländer vertrauen unserer Regierung.
Für uns Inländer ist das drollig.“
Meint Erwin Pelzig, der Kabarettist. 

 

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„Gemeckert werden muss“, erinnerte FDP-Brüderle überraschend einen Ausspruch von Prof. Dr. C. F. von Weizäcker, des Physikers:
„Nett sein kann jeder!“
Nach deutschem Kritikastertum war gefragt worden in „hart aber fair“ (RBB).

 

 

„Bankenzinsluder“ – dieses ulkige, aber sinnfällige Wort fand der Humorist HG Butzko im Kabarett aus Franken., indem er die Buchstaben von „Bundeskanzlerin“ anders zusammenfügte. – BR 

 

 

„Verzicht ist was für Leute, die eh nichts haben",
höhnt der Kabarettist Wilfried Schmickler.
„Die kennen ja nichts anderes."

 

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„Da biste 'ne Stunde bei'n Arzt und der sagt, du hast gar nischt."
Ludger Stratmann, WDR 

 

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Rente? Man muss daran glauben.
„Klar, das ist eine Glaubenssache", sagt der Humorist Sebastian Puffpaff.
Dummerweise kann er sich da sogar auf den einen oder anderen „Spezialisten" berufen.
Aufgeschnappt beim „Satirefestival" des ZDF

 

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Es gibt in Deutschland wieder Leute, die gern einen Liberalen wählen, sofern er gegen deren Führung durch Philipp Rösler ist."

Meinte der Kabarettist Matthias Tretter bei „Altinger mittendrin" (BR)

 

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Energiewandel ohne „richtigen“ Umweltminister?
„Eine Lichtabschaltung wäre doch ein Konjunkturprogramm, nicht nur für Blindenstöcke, auch für Taschenlampen, Gipsschienen u.ä.!“ 

Meint das Satire-Magazin „Eulenspiegel".

 

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Streithema unter christlich-liberalen Koalitionären:
„Ist Neid eine Sünde oder Basis für brachialen Erfolg?“

 

 

„Es besteht der begründete Verdacht,
dass nicht alle Verfassungsschützer NPD-Mitglieder sind.“
Das hat Django Asül, bayerischer Kabarettist und Festredner,
aus Stellungnahmen des Innenministers Hans-Peter Friedrich herausgehört. 

 

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Über die alternde Gesellschaft müsse neu nachgedacht werden,
meint die Bundeskanzlerin.
Richard Rogler, der Kabarettist, sagt dazu,
er wisse von 80jährigen, die noch ein BWL-Studium beginnen,
um später mal den Betrieb des Vaters zu übernehmen.   

 

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Minister Gottgleich
„Wissen Sie, wenn ich vorher schon immer weiß, was nicht geht –
dann wäre die Welt nie erschaffen worden.“
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bei einer Beratung der EU-Finanzminister 

 

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Lässt sich die Armut nicht mildern,
kann ja – wer hat – seinen Goldzahn versilbern.
Neue Währung wird vielleicht der Fiasko. 

 

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Soli immer weiter?
„Da kriegt der Osten wirklich viel Geld.
Aber zur Strafe kriegt er auch die westlichen Paragraphen,
zum Beispiel Mecklenburg die EU-Seilbahn-Verordnung.“
Aufgeschnappt bei „Ottis Schlachthof“ (BR) 

 

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„Verfassungsschutz?
Die wissen ja nicht mal, welche Verfassung sie schützen sollten.
Die von vor 45, oder die danach.“

Comedian Tobias Mann im WDR 

 

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Unsere, der Alten, Bereitschaft, Einbußen durch Reformen hinzunehmen,
habe es Deutschland zu verdanken,
dass es sich nicht in einer ähnlichen Lage wie Griechenland befindet.
Neben jenen ehrlichen Steuerzahlern natürlich,
die nicht vor deutschen Finanzämtern geflüchtet sind.
Quintessenz aus aktuellen TV-Diskussionen 

 

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„Wer die NPD weg haben will,
da hilft nur eins:
den Verfassungsschutz verbieten.“

„Ottis Schlachthof“, WDR

 

 

„Mensch, du hast ja `nen dollen Husten.
Musst mal `nen Hähnchen essen! Da sind alle Medikamente drin.“
Das riet Mark Metzger, Kölle“, im  WDR. 

 

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„Nur Amateure überfallen eine Bank,
Profis gründen eine.“
Mit Bezug auf Bert Brecht in „Ottis Schlachthof“ (BR)

 

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Viele lachten, als sie die Wahrheit erfuhren,
berichtete ein Korrespondent aus Frankreich über die Reaktion der Leute,
als sie in den Zeitungen das Klinker-Haus auf Pump von Christian und Bettina Wulff sahen.
Jemand wollte gar wissen:
„Wie sieht denn das richtige Haus des Präsidenten aus?“

 

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Jahresrückblick 2011, Papstbesuch, wichtige Fragen konnten geklärt werden. In Bayern diese:
Sollten Fußballer vor einem wichtigen Spiel eine Kerze anzünden?“ 

 

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Nach dem Maya-Kalender soll die Welt am 31.12.2012  untergehen.
„Wetten, dass die FDP schneller ist?“
meint das „Fränkische Kabarett“.
Nach BR, 13.1.2012

 

 

„Ich schau rasch nach, ob ich’s passend hab“,

sagt die bejahrte Kundin der Frau an der Kasse des Supermarktes.
Die 87 Cent müssen doch zu finden sein, oder zu ertasten.
Die Schlange dahinter humorlos stur, einer sieht auf die Uhr,
Darüber zu berichten ist kein Spaß? Nicht eigentlich

Eher Situationskomik der schwarzen Art.

 

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„Kaufrausch in der Krise? Ach was! Die Leute sagen sich, ehe ich das Geld zur Bank trage, vernichte ich es doch lieber selber.“
Meint Erwin Pelzig, der Kabarettist. Ja der, „der hält sich“. 

 

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In die perspektivische Lücke bei den Vollzeitbeschäftigten und ordentlichen Zahlern von Rentenbeiträgen – diese Lücke tut sich ja laut Demografie rasch zunehmend auf – will der spöttelnde Kabarettist Volker Pispers die Dicken stopfen.
„Von denen wird es doch perspektivisch immer mehr geben. Und sie sollen noch dicker werden.“

 

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„Wir waren ja alle für die Wiedervereinigung, so als Projekt für die Zukunft. Aber keiner hat geglaubt, dass wir das erleben müssen."

„Fritz und Hermann." WDR

 

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Rigoroser Schuldenabbau?
„Wenn das Geld sowieso kaputt geht, sind Schulden das Sicherste“
Lästert das Helmut-Schmidt-Double in den „Mitternachtsspitzen“ des WDR.

 

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Keine Enkel! Ärgerlich für die beiden Alten, aber sie sind nicht mehr ratlos.
Er: „Wir sind im richtigen Alter, um Kinder zu kriegen. Ich muss sowieso jede Nacht ein paar mal aufstehen. Ansonsten – die Wissenschaft bietet heute neue Möglichkeiten, da ist Alter kein Hindernis.“
Hat sich eigentlich die Sozialministerin schon dazu geäußert?
Vielleicht so:
Rentnerinnen und Rentner lösen das Demografieproblem selber?

 

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„Wenn ich Rentner bin, werde ich mein zweites Buch vollenden“, prahlt einer.
„Oh, Sie schreiben?“
„Nein ich lese …“
Ingo Reimann, Apolda, in der SUPERillu 22/2011

 

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„Du fragst, was vor Armut schützt?“
Rainald Grebe, der Comedian, sagt:
„Grundbesitz!“

 

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Sommerreise nach Ägypten? Na wer’s Geld dafür hat und es mag. Man kann auf dem Kairoer Tahrir-Platz eher noch mit anderen für sichere Renten demonstrieren als auf dem Berliner Alex.*
Weil hier im Sommer für solche Themen das Kabarett zuständig ist.
Oder: DIE LINKE.
Doch die macht das unter sich aus.

* Aber ob deutsche Zeitungen drucken,
was man in Kairo `nem sensationsgeilen Interviewer ansagt?

 

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„Ich will keine Riester-Rente,
ich will Riesters Rente“,
meint ein Pfiffikus.

 

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„Wir müssen die Bürger mitnehmen –
bei unseren Entscheidungen“,
sagt die Bundeskanzlerin.
Tobias Mann, der Humorist, fühlt sich von ihr aber schon sehr mitgenommen.

 

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„Wie kommst du mit deinem neuen Hörgerät zurecht?“
„Na prima“, sagt der Befragte:
„Ich habe schon dreimal das Testament geändert.“

 

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Er (missgelaunt): „Das war wieder eine Woche!“
Sie: „Aber heute ist doch erst Montag.“

 

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US- oder EU-Politiker:
„Uns ist egal, wer in den jungen Staaten regiert.
Hauptsache, der macht es nicht selber!“

 

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„Kopfpauschale?
Heißt das, für meine Gesundheitsfürsorge muss ich jemand erschießen?“
Fragt Kabarettist Claus von Wagner in Ottis Schlachthof (BR),
verwirrt von der Sprache der Politik.

 

 

- Vorsorge

Was ist Optimismus?

Dieter Hildebrandt, Senior des deutschen Kabaretts, sagt:

„Wenn 95-jährige zur Vorsorge-Untersuchung gehen."

 

 

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Bestatten oder verbrennen lassen?

Erwin Pelzig, der Kabarettist aus Aschaffenburg, mag beides nicht.

Aber ausgestopft will ihn die Familie nicht.

 

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Begründeter Rechtsstandpunkt:
Die Gattenmörderin hat den Anspruch auf Witwenrente verwirkt.
Dagegen zu protestieren ist zwecklos.
Das muss andere nicht entmutigen, die berechtigte Forderungen vorzubringen haben.

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 „Wegen der Finanzkrise müssen Sie immer Wein und sehen im Leben keinen Gin mehr?
Vermouth hat, kann auch trinken und muss sich nicht um die Folgen Kümmeln.“
Aus „Eulenspiegel. Unbestechlich, aber käuflich“

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Immer mehr Rentner verdienen sich was hinzu.
Sagt einer zum anderen:
„Ich arbeite nun an meiner zweiten Million."
Der andere: „Wie?"
„Na ja, mit der ersten hat es nicht so geklappt."

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Es klopft von innen am Sarg.
„Lasst mich raus, ich habe meine Rentenbeiträge noch nicht fertig bezahlt."
Die Zeichnung auf einem Transparent einer Pariser Gewerkschaftsdemonstration gegen die Regierungspläne zur Rentenreform hätte einen Preis verdient, schrieb LabourNet.

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Ratschlag eines Spötters für „den Rentner":
„Nimm, was du kriegen kannst, und ab nach Liechtenstein!"

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„Das ist nicht viel, aber mehr, als wenn"s weniger wäre."
Das hat ein Journalist im Bundesarbeits- und -sozialministerium zum Thema Rentenanpassung aufgeschnappt.
Bei denen kommt der Humor nicht zu kurz. Nicht so kurz wie das Geld.
Aber manche meinen ja, das Wenige sei für uns schon zu viel.

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Die Einführung der Arbeit bis 67 hat die Bundesregierung lange entschieden.
Arbeit - wo?
Darüber hat die Regierung noch nichts beschlossen.

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„Alles verzehren bis zum End", das ist das beste Testament."
Das soll vom ollen Geheimrat Goethe stammen, vom Vertrinken sprach der nicht? Sonderbar!
Wir müssten da trotzdem Bedenken anmelden und auf die nötige private Altersvorsorge hinweisen - haha!

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Zwei Alte auf der Parkbank.
Sie zu ihm:
„Warum quasseln Sie die ganze Zeit vor sich hin? Haben Sie kein Handy?"
Darauf er:
„Nee, ist mir zu teuer!"

- SIE und ER

ER:zur Barfrau  „Meine Frau und ich haben zwanzig Jahre gut zusammen gelebt. Wir waren die glücklichsten Menschen der Welt."

Barfrau:  „Und dann?"

ER:  „Dann haben wir uns kennengelernt."

Frank Zander in  „Spaß ist für alle da." (MDR)

 

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 „Natürlich ist Sex was Schönes

Aber wie kriege ich es hin,

dass meine Frau nichts mitbekommt.

Man hat sich ja mal für die Ehe entschieden.

Schon aus steuerlichen Gründen."

„Blötschkopp und die Rampensau" (WDR)

 

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In der Beziehung läuft es nicht mehr so richtig.

Da gibt es Rat:

Einfach mal die Frau mit 'nem falschen Vornamen ansprechen! 

Und schon ist die Funkstille vorbei.

Zumindest einen Abend lang.

 

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Unter Freunden:
„Führt deine Frau auch öfter Selbstgespräche?“
„Ja, aber sie weiß nichts davon. Sie glaubt, ich höre ihr zu.“

 

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Erotische Kontakte - heute mit 13.

„Früher war man dabei zu zweit,"

meint Stefan, der Hausmeister, in „Schwaben weißblau" (BR).

 

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ER geht in einen Textilshop.

„Ich möchte einen Pulli für meine Frau."

„Welche Größe und Farbe soll es denn sein?"

Der Kunde:

„Das ist egal, SIE tauscht ihn morgen sowieso wieder um."

 

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ER.  „Schreen Sie um Hile, wenn ich an diesem Reißverschluss ziehe?"

SIE:   „Wieso denn, der geht doch ganz leicht."

 

 

 

 

- Oma + Opa

 

Der  Bub will am Frühstückstisch seinen Traum erzählen. Plötzlich weiß er nicht mehr weiter und sagt:   „ Oma erzähl du weiter, du warst doch dabei!".

 

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Der Enkelbub zieht die Oma ins Vertrauen:
„Mutti und Vati erzählen mir Geschichten vom Klapperstorch.
Ist Vati etwa impotent?“ 

 

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Lehrer zum Schüler: „Sag deinem Opa, er soll morgen zu mir in die Schule kommen!“
„Nicht mein Vater?“
„Nein, ich möchte deinem Großvater zeigen, wie viel Fehler sein Sohn in deiner Hausaufgabe gemacht hat.“
Aus FREIZEIT SPASS 11/2011 

 

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„Wenn Mutter bei uns wohnt“, sagt die Frau zu ihrem betuchten Mann,
„dann werden wir in ein größeres Haus ziehen müssen“
„Das nützt nichts“, meint der.
„Früher oder später findet sie uns trotzdem."

 

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Ziemlich oberflächliche Anteilnahme: Zwei Seniorinnen treffen sich - eine ganz in Schwarz:
„Mein Herbert wird noch nicht am Mittwoch beerdigt, erst am Freitag."
Die andere:
„Geht es ihm denn wieder besser?"

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Der Enkel war bei den Großeltern.
Der Vater fragt ihn: "Na, wie war"s bei Oma und Opa?"
Der Enkel: „Stinklangweilig! Die saßen den ganzen Tag auf dem Sofa
und hatten nichts an - - -
kein Fernsehen, kein Radio, kein DVD ..."

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Man trifft sich, man findet sich sympathisch. Warum länger allein sein?
Sie zu ihm:
„Bist du öfter beim betreuten Tanzen?"

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Freundinnen.
„Warum trägst du denn eine Locke deines Mannes im Medaillon? Er lebt doch noch."
„Ja, aber er hat keine Haare mehr."

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Zwei Alte unterhalten sich über die Jungen.
„Die heutige Jugend ist so maßlos und verdorben.“
„Stimmt! Man müsste nochmals 20 sein.“

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„Wenn mir früher jemand gesagt hätte, wie wichtig Humor für die Partnerschaft ist, hätte wir uns eine Menge Sex sparen können."

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„In in der Zeitung steht , dass verheiratete Männer länger leben als Junggesellen.“
„Das glaube ich nicht. Verheirateten kommt das Leben nur länger vor.“

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Der Reporter fragt einen alten Berliner zu seinem 101. Geburtstag, wie die Ehe am besten funktioniert.
Dessen Antwort:
„Wenn der Mann schlecht hört und die Frau schlecht sieht.
Dann sieht sie nicht, was er tut, und er hört nicht, was sie sagt.“

 

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„Bis dass der Tod uns scheidet", schwören viele Paare. Und manche warten dann und warten ...

 

 

- Beim Arzt

Gespräch von  Patientinnen im Wartezimmer:

„Der neue Arzt wird doch hoffentlich kein Anfänger sein."

„Wie kommen Sie darauf?"

„Na die Zeitschriften sind erst drei Monate alt."

 

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Sozialkritischer Zahnarzt.

„Herr Doktor, ich habe hier eine Zahnlücke."

„Na und? Sie haben bei Ihrem miesen Job doch eh nichts zu beißen."

 

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„Was hat der Doktor dir gesagt?" 

„Macht dreißig Euro."

„Ich meine, was hattest du?"

„Zwanzig Euro."

„Ich meine, was fehlte dir?"

„Zehn Euro."

Das Thema heißt „iGeL", individuelle Gesundheitsleistung.

 

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Der Arzt zum Patienten:
„Sie sehen ja wieder richtig gut aus.“
Der erwidert:
„Ich habe ja doch genau das gemacht,
was auf dem Beipackzettel der Medizin steht:
Dose stets verschlossen halten.“

 

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Ein 70-jähriger beim Arzt, ganz zerknirscht.
„Mein gleichaltriger Nachbar sagt, er hätte zweimal die Woche Sex. Was kann ich machen?“
Der Arzt: „Na dann sagen Sie es halt auch.“ 

 

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Ihr Arzt hat's nicht mit dem Reden, klagt sie ihrer Freundin.
Dabei steht doch „Sprechzimmer" an seiner Tür.
Naja, aber er kann sich auf die ärztliche Schweigepflicht berufen.

 

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„Im Kern ist die Praxisgebühr richtig", meint der Arzt und (!) Satiriker Eckart von Hirschhausen.
„Nur bei der Umsetzung gibt es noch ,handwerkliche Fehler".
Die Schlagzeile ,Auch Tote zahlen Praxisgebühr" sorgte zu Recht für Unmut.

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„Sie müssen beim Ausfüllen der Totenscheine unbedingt mehr Sorgfalt walten lassen", ermahnt der Klinikchef einen seiner Ärzte.
„Ich weiß, wir sind oft gestresst...  Doch Sie haben schon wieder in der Spalte mit der Frage ,Todesursache" Ihren eigenen Namen eingetragen."

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Erlebnishunger ist nicht ohne Risiko! Auch in folgendem Fall.
„Ich mache mal 'nen günstigen Abenteuerurlaub. Ich lass' einfach die Beta-Blocker weg.'
Günstig? Für seine Krankenkasse. Meint der Kabarettist Th. Reis.

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Besonderer Problemfall! Ein Skelett begibt sich in medizinische Behandlung.
Sagt der Arzt:
„Sie kommen aber spät!"
Wenn das so weiter geht in Bereichen medizinischer Unterversorgung, werden wir da neben Skeletten in den Wartezimmern der Ärzte sitzen?

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Im übervollen Bus kann eine Mutti ihr schreiendes Baby nicht beruhigen.
Ein besorgter Senior fragt „Ist das Kleine krank? Ich möchte mich nicht anstecken."
Darauf die junge Frau: „Das wäre doch ein Glück für Sie. Mein Baby bekommt Zähne."

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„Immerhin noch kein graues Haar", sagt der Glatzkopf.
Niemand kann dem Mann vorwerfen, dass er immer nur das Negative betont.

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Zwei Seniorinnen treffen sich - eine ganz in Schwarz:
„Mein Herbert wird noch nicht am Mittwoch beerdigt, erst am Freitag."
Die andere:
„Geht es ihm denn wieder besser?"

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Nichtrauchen gefährdet das Gesundheitssystem!

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Habe ich eine Hundeleine gefunden? Oder einen Hund verloren?'
Fragt sich der leicht Zerstreute.
Es muss sich nicht gleich um Alzheimer handeln,
kann der Arzt da kostengünstig Trost spenden!

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Manchmal beneidet sie ihren Hund.
Der ist privat versichert.

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In der Arztsprechstunde.
„Ihnen darf man gratulieren. Sie sind kerngesund und werden achtzig Jahre alt."
„Aber ich bin doch schon achtzig, Herr Doktor."
„Na bitte, hab ich"s nicht gesagt?"

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Viele Leute husten mal. Einem von denen verschreibt der Arzt fälschlicherweise Abführmittel statt Hustensaft.
Nach zwei Tagen trifft er den Patienten und fragt sympathisch:
„Na, husten Sie noch?"
Der erwidert:
„Nein, Herr Doktor, ich traue mich nicht mehr."

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Patient zum Arzt:
„Vor fünf Jahren haben Sie mir gesagt, ich würde nur noch ein Jahr leben.“
Der Arzt:
„Da sind Sie falsch behandelt worden.“


- Spezialitäten

„Wie findest du das Wetter?“
„Einfach so: Ich mache morgens die Tür auf, und es ist schon da.“
Sagt der Junior-Kabarettist Niko im WDR 

 

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Eine alte Freundin zur anderen:
„Erinnerst du dich, wir wollten damals aussehen wie die Bardot?“
„Und jetzt sieht die aus wie wir,“
meint die Angesprochene.
Nach „SUPERillu“, 01/2012

 

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Postmortale Diskriminierung? Die liegt zum Beispiel vor, wenn Krematorien die Einäscherung Übergewichtiger verweigern, weil die Anlagen dafür nicht ausgerüstet sind. Da wird auf den hohen Kühlbedarf bei übermäßiger Fettverbrennung hingewiesen.

„Kabarett aus Franken" (BR)

 

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Feierabend. X kommt nach Hause, trifft vor der Tür noch den Nacnbarn, sagt dem:

„Ich lege mich jetzt auf die faule Haut."

Der weiß:

„Geht nicht, die ist gerade zum Frisör."

 

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Karl Theodor kommt zurück. Ein Gerücht sieht ihn schon bei der Piratenpartei.
„Er kämpft mit denen dann für ein faires Urheberrecht“, spottet Dieter Nuhr im Satire-Festival. 

 

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„Man kann nicht den Aufstand der Anständigen fordern und gleichzeitig zulassen,
dass es bei den Zuständigen an Anstand mangelt“,
sagt Sigmar Gabriel, der SPD-Vorsitzende.   

 

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„Ich schau rasch nach, ob ich’s passend hab“,
sagt die bejahrte Kundin der Frau an der Kasse des Supermarktes.
Die 87 Cent müssen doch zu finden sein, oder zu ertasten.
Die Schlange dahinter humorlos stur, einer sieht auf die Uhr,
Das ist kein Spaß? Nicht eigentlich.

 

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Es heißt, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das soll trösten ist aber eigentlich zum Heulen
Auch wer das sagt, lässt die Hoffnung sterben.

 

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Aids ist doch nicht das, was sich Moraltheologen davon erhofft hatten.

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Zum Totensonntag. -  Grabinschrift eines Egomanen:
„Hier ruhen meine Gebeine,
ich wollt, es wären deine.“